Erasmus Aktivitat am 21 Marz Invitation - Einladung zum Download

We are the teachers of School – Geschwister Scholl Gesamtschule in Lünen

Hatice Zehra Cin
Coordinating teacher

Sandra Horn
Supporting teacher

Dennis Albrecht
Supporting Teacher

Gastfreundschaft

Hatice Cin (v.l.) und Janina Arfaoui besuchten in diesem Jahr Italien mit vier ihrer Erasmus- Schüler Nele Hirsch, Helena Ruhr, Lisa Melina Schröer und Ronja Höltken.

Von Madita Schmitte
Hatice Cin ist Lehrerin an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule (GSG) und leitet die Erasmus- AG. Mit je zwei Monaten Abstand lernten Schüler in diesem Jahr die Türkei, Mazedonien, Spanien und auch Italien kennen. Von dort kehrte Hatice Cin mit vier Schülerinnen zurück.

Helena Ruhr nimmt bereits zum zweiten Mal an einem Erasmus-Austausch teil. Bei ihrem Aufenthalt in Turin habe sie das italienische Leben und die Kultur „richtig gut kennengelernt“. „Die Menschen in Italien sind sehr gastfreundlich. Obwohl ich mit meinem Gastvater, der leider kein Englisch sprach, bis auf „Ciao“ kein Wort redete, war er der Erste, der am Abreise-Tag eine Träne verdrückte.“, erzählt sie.

Ins Herz geschlossen
„Das war wirklich sehr rührend, wie sehr er mich nach so kurzer Zeit ins Herz geschlossen hatte — und das ohne wirkliche Kommunikation.“ Jedoch erwähnt Helena auch kulturelle Unterschiede. „Italiener sind auf jeden Fall spontaner als wir. Die Organisation war oftmals durcheinander, genauso wie ihr Zeitgefühl – aber auf eine lustige Art.“

Neben Sehenswürdigkeiten, besuchte die AG auch ein Flüchtlingslager. Dort konnten sich die Schülerinnen soweit möglich mit Geflüchteten unterhalten und ihre Lebensgeschichte erfahren.Sie berichteten von einem Konzert eines syrischen Flüchtlings, der in Deutschland lebt und sich so weit hochgearbeitet hat, dass er nun europaweit Konzerte gibt. Mit einer Mischung aus Klassik und arabischer Musik versucht „Ahmet J.“ zu kritisieren, dass Flüchtlinge in Italien nicht die Möglichkeit haben zu arbeiten, wie beispielsweise in Deutschland. „Das ganze Publikum applaudierte hinterher stehend, es war echt beeindruckend“, so Cin.

Das Erasmus-Programm ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, es soll Kulturen verbinden. Austausch-Programme werden finanziell unterstützt, für zwei Jahre bekommt die Erasmus-AG Fördergelder in Höhe von 30.000 Euro.

18 GSG-Schüler treffen sich zwei Mal pro Monat am Wochenende, um sich auf die Austausch- Fahrten vorzubereiten.

Zusammenhalt entwickeln
Die Schüler wohnen während ihres Aufenthaltes von etwa sechs Tagen bei Gastfamilien. „Der Fokus des Programms liegt darauf, Vorurteile anderen Kulturen gegenüber abzubauen. Junge Leute sollen das Gefühl von Zusammenhalt entwickeln, und zwar europaweit“, so Cin. „Die Kinder sollen Freundschaften schließen, bei denen kulturelle Ungleichheiten keine Rolle spielen.“

Die Italien-Fahrt stand unter dem Thema „Schützt das kulturelle Erbe“. Dort besichtigten die vier Schülerinnen der Erasmus-AG viele Museen und Sehenswürdigkeiten, die das kulturelle Erbe Italiens widerspiegeln. Dabei sollten die Erasmus-Schüler lernen, dass Kulturen, egal aus welchem Land, den gleichen Wert haben.

Quellennachweis: Ausgabe 'RN Lünen', 02.10.2018, Seite 20

gsg erasmus

Die Ziele des von der europäischen Union mit 30 000 Euro geförderten Projekts bestehen darin, den Schüler*innen eine Chance zu geben, internationale Erfahrungen zu sammeln, etwas zum interkulturellen Leben an der Schule beizutragen und andere Kulturen kennenzulernen. Andere Kulturen kennenzulernen und Kontakte zu anderen Ländern unterhalten ist wichtig, um eventuell vorhandene Vorurteile abzubauen. In einer Zeit, in der Intoleranz und Angst vor Fremdem wieder steigen, trägt das Projekt sicherlich zu etwas mehr Frieden und Miteinander bei. Die Schüler*innen setzen sich näher mit der Kultur und der Geschichte ihres eigenen Landes und der Länder der anderen Projektpartner auseinander.

 

Dies soll ihnen dabei helfen, die gemeinsame Zukunft und die Beziehungen zwischen ihren Ländern zu gestalten und Europa zu leben. Der erste Beigeordnete der Stadt Lünen, Horst Müller-Baß, sagte am Donnerstag, 12.10.17 bei der Veröffentlichung des Projektsiegels „Wir müssen viel mehr über Europa selbst diskutieren, es ist deshalb auch gut, dass die Schule so offen mit diesem Projekt umgeht.“ Die Schülerinnen und Schüler setzten sich auch mit dem Thema Migration -was sowohl in Deutschland als auch in vielen anderen Ländern in der Welt sehr aktuell ist- auseinander. Sie führen Interviews mit Flüchtlingen, setzen sich mit den Gründen für Flucht auseinander, entwickeln Empathie und wachsen somit hoffentlich zu toleranten und verantwortungsbewussten Menschen heran.

 

Praktische Erfahrungen können sie in den nächsten zwei Jahren sammeln, wenn sie in Begleitung ihrer Lehrerinnen und Lehrer vier Länder Europas und die jeweiligen Partnerschulen kennenlernen. Der Austausch findet mit einer städtischen Schule im italienischen Turin, einem Berufskolleg im mazedonischen Prilep, einem Berufskolleg in Istanbul und einer Gesamtschule mit einem Berufskollegzweig aus dem spanischen Valmojado. Die Ideengeberin Hatice Cin arbeitet seit 9 Jahren an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule als Englisch und Türkischlehrerin. Unterstützt wird sie bei dem Projekt durch ihre Kollegen Sandra Horn, Janina Arfaoui, Dennis Albrecht und Daniel Gromoll.

 Erasmussiegel

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Endangered languages

This questionare is prepared by the coordinating teacher Mehmet Basdas from Turkey.
It  scales the students' thoughts about languages which are in danger of dying. Thausends of languages are on the verge of extinction. And the most signifying fact about this is that loss of a language means loss of the memory of the world's history and culture...

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